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Brautkleid & Geschichte

Das Hochzeitskleid war immer schon "Ihr" Schönstes und Bestes, nur Weiß ist es noch nicht so lang. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde weiße Hochzeitskleidung - für Sie und Ihn - in Adelskreisen zum neuen Statussymbol. Bis das Bürgertum, und letztlich auch die bäuerliche Dorfbevölkerung nachzog, vergingen noch einmal 100 Jahre. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts erreichte die Tradition des weißen Hochzeitskleides die letzten Winkel der ländlichen Gebiete. Weiß galt bis dahin schlicht als unpraktisch, da es leicht verschmutzte. Auch war ein Kleid - und Bekleidung insgesamt - etwas wertvolles, von dem man nicht die Schränke voll hatte.

Im Mittelalter heirateten die Bräute in ihrem schwarzen Sonntagsstaat, nur der Adel trug auch leuchtende Farben wie Rot, Grün und Blau. Und man zeigte natürlich was man hat. Verzierungen mit Gold- und Silberbrokat, reich mit Spitzten und Seide und Samt und Edelsteinen besetzt.

Heute findet man jede Art von Brautkleid - ob edel oder extravagant, ob romantisch verträumt oder sexy verspielt, jede Braut findet das zu ihr passende Kleid. In unserer Sammlung von Brautmodenherstellern finden Sie sicher mehr als 5000 Mal den "Traum in Weiß" - und "Pastell".

Brautkleid & Traditionen

Brautkleid geheim

Sieht der Bräutigam das Brautkleid vor der Hochzeit, bringt das Unglück. Außerdem beraubt er sich der glanzvollen Überraschung, wenn er das Kleid erst in der Kirche zu Gesicht bekommt.

Nicht selber nähen!

Sich sein Brautkleid selber zu nähen bringt Unglück! "Viele Stiche, viele Tränen" lautet ein alter Spruch, der auch heute noch selbst Schneiderinnen davon abhält, sich ihr Kleid selber zu nähen.


Erst am Hochzeitstag fertig

Ein Brautkleid soll erst am Tag der Hochzeit fertig werden. Nehmen Sie ein Teil vom Kleid ab und nähen es erst am Morgen der Hochzeit an.

Brautschleier & Geschichte

Brautschleier

Der Brautschleier ist wesentlich älter als das Brautkleid. Schon im alten Rom trug die Braut einen Schleier. Das Christentum übernahm damit die Vorstellung, die Frau vor den Blicken anderer Männer, böser Geister und des Teufels zu schützten. Zusätzlich galt der Schleier als Sinnbild der Jungfräulichkeit und Keuschheit.

In manchen Kulturen ist nicht nur die Braut verschleiert, sondern Braut und Bräutigam befinden sich zusammen unter einem Schleier (Chuppa der jüdischen Trauzeremonie; Italien) Auch im Mittelalter war dies häufiger Brauch.

In China wurde die Braut früher von Kopf bis Fuß ein Tuch gehüllt, nur die Schuhe schauten heraus. Die Hintergründe für manche Schleierbräuche können auch aus der Tradition herrühren, die Braut in Tuch gehüllt aus dem Haus dem elterlichen Haus zu entführen. Einen Schleier durfte früher allerdings nur die unbescholtene Braut tragen, schwangeren war es untersagt.

 

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